Laden, wo Sie wohnen.
Wallbox-Installation fuer Privatkunden, Mehrfamilienhaeuser und Gewerbe. Mit Lastmanagement, Foerderbegleitung und PV-Anbindung.
Eine Wallbox ist mehr als eine bessere Steckdose – sie ist die Schnittstelle zwischen Hausanschluss, Stromnetz und Elektrofahrzeug. Wir planen Ladeinfrastruktur fuer Einfamilienhaeuser, Mehrfamilienhaeuser, Gewerbeparkplaetze und Firmenflotten. Vor jeder Installation steht eine Pruefung des Hausanschlusses, der vorhandenen Verteilung und der gewuenschten Ladeleistung – damit die Wallbox nicht zur Schwachstelle wird, sondern in das Energiekonzept des Gebaeudes passt. Die Anmeldung beim Netzbetreiber (verpflichtend ab 11 kW, genehmigungspflichtig ab 12 kW) uebernehmen wir im Rahmen der Installation.
AC-Wallboxen fuer Privat und Gewerbe.
Standardmaessig installieren wir AC-Wallboxen mit 11 kW oder 22 kW Ladeleistung – ausreichend fuer das vollstaendige Laden eines Elektrofahrzeugs ueber Nacht. Die 11-kW-Variante ist meldepflichtig, aber nicht genehmigungspflichtig; 22-kW-Wallboxen erfordern eine Zustimmung des Netzbetreibers. Wir empfehlen meist 11 kW: damit laedt ein typisches E-Auto in 6-8 Stunden vollstaendig, ein hoeherer Ladestrom bringt fuer Privatnutzer kaum echten Mehrwert, belastet aber Anschluss und Sicherungsausstattung staerker. Bei Gewerbeobjekten mit hoher Ladefrequenz oder kurzen Standzeiten kann die 22-kW-Variante sinnvoll sein.
Bei der Hersteller-Auswahl achten wir auf Produktreife, Garantiebedingungen, Eichrechtskonformitaet (sofern relevant) und Foerderfaehigkeit. Typische Modelle in unserem Portfolio sind ABB Terra AC, KEBA KeContact P30, Mennekes Amtron und Wallbe Eco. Die finale Auswahl haengt von Ihrer Zielsetzung ab: rein privates Laden, Abrechnung gegenueber Dritten (Mitarbeitende, Mieter), Einbindung in ein Energiemanagement oder Notwendigkeit der Lastverteilung.
Lastmanagement bei mehreren Ladepunkten.
Sobald an einem Hausanschluss mehrere Wallboxen betrieben werden – etwa in Mehrfamilienhaeusern, Firmenparkplaetzen oder Tiefgaragen – wird ein dynamisches Lastmanagement notwendig. Die Logik dahinter: die verfuegbare Anschlussleistung wird auf alle aktiven Ladepunkte verteilt, der Hausanschluss wird nicht ueberlastet, und die Reserve fuer andere Verbraucher (Beleuchtung, Lift, Klimatechnik) bleibt erhalten. Wir setzen Lastmanagement-Loesungen ein, die mit den Wallboxen direkt kommunizieren (per OCPP-Protokoll) und auf veraenderte Anschlussbelastungen reagieren. Bei kombinierter Anlage mit Photovoltaik priorisieren wir das Ueberschussladen: das Fahrzeug wird bevorzugt mit eigenem Solarstrom geladen, ohne dass dies der Nutzer aktiv ansteuern muss.
Eichrechtskonforme Abrechnung.
Sobald an einer Wallbox Strom gegenueber Dritten abgerechnet wird – etwa bei Arbeitnehmer-Wallboxen, Mieterstrom oder oeffentlich zugaenglichen Ladepunkten – greift das Mess- und Eichgesetz (MessEG). Die verbaute Wallbox muss eichrechtskonform sein (geeichter MID-Zaehler, manipulationssicher protokolliert). Wir verwenden ausschliesslich entsprechend zertifizierte Modelle und uebernehmen die korrekte Dokumentation. Bei reiner privater Eigennutzung ohne Abrechnung gegenueber Dritten ist die Eichrechtskonformitaet nicht zwingend – dann sparen Sie die Mehrkosten der zertifizierten Hardware.
Foerderprogramme und THG-Quote.
Foerderprogramme fuer Wallboxen aendern sich regelmaessig – KfW-Programme, BAFA-Zuschuesse und landesspezifische Foerderungen. Wir pruefen vor jedem Angebot, welche Foerderung fuer Ihr Projekt aktuell verfuegbar ist und ob sich der Aufwand der Antragsstellung wirtschaftlich rechnet. Die THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) bietet zusaetzlich eine jaehrliche Einnahme fuer Wallbox-Betreiber – aktuell rund 70-120 Euro pro Jahr je nach Anbieter. Wir informieren ueber die Anmeldung beim Umweltbundesamt und nennen Vergleichsplattformen, ohne selbst Provisionen zu kassieren.
Integration in das Energiekonzept.
Die wirtschaftlich beste Nutzung einer Wallbox erfolgt im Verbund mit einer Photovoltaikanlage und gegebenenfalls einem Batteriespeicher. Bei einem typischen Lastprofil (E-Auto faehrt taeglich 30-50 km, Photovoltaik mit 8-10 kWp) koennen Sie 60-80 Prozent der jaehrlichen Ladeenergie aus eigenem Solarstrom beziehen – das senkt die Betriebskosten deutlich und verbessert die Klimabilanz des Fahrzeugs erheblich. Fuer komplexe Lastprofile (Heimburo, Waermepumpe, mehrere E-Fahrzeuge) integrieren wir die Wallbox in ein Energiemanagement-System, das auch dynamische Stromtarife (variabel nach Boersenpreis) beruecksichtigen kann.
DC-Schnellladung und Gewerbeparkplaetze.
Fuer DC-Schnellladung (50 kW und mehr) sowie groessere Ladeparks an Gewerbestandorten arbeiten wir mit der LED Industrie GmbH zusammen. Diese deckt die Anbindung an Mittelspannungsnetze, die Errichtung von Trafostationen und die Steuerung groesserer Lade-Infrastrukturen ab. Fuer Firmenflotten mit zentralem Standort und 5-50 AC-Ladepunkten projektieren wir das Lade-Konzept gemeinsam – einschliesslich Lastmanagement, Abrechnungssystem und Anbindung an die Buchhaltung Ihres Unternehmens.
Wartung und Service.
Wallboxen sind Verschleissteile mit beweglichen Anschluessen und Kommunikationselektronik. Eine jaehrliche Sichtpruefung und Reinigung sowie eine elektrische Pruefung nach DGUV V3 alle vier Jahre sind empfehlenswert – beides uebernimmt die LED Service GmbH im Rahmen von Wartungsvertraegen. Bei Stoerungen reagiert das Service-Team im Regelfall innerhalb von 24 Stunden, bei gewerblichen Anlagen mit Servicevertrag binnen 2 Stunden. So bleibt die Verfuegbarkeit der Ladeinfrastruktur kalkulierbar und Ausfaelle werden vermieden.
Haeufige Fragen zu Wallboxen.
Welche Wallbox eignet sich fuer mich?
Fuer privates Laden empfehlen wir 11-kW-AC-Wallboxen etablierter Hersteller. Bei Bedarf nach hoeherer Ladeleistung gibt es 22-kW-Varianten (genehmigungspflichtig). Wenn Sie spaeter abrechnen wollen – etwa fuer einen Arbeitgeber – muss die Wallbox eichrechtskonform sein. Bei mehreren Ladepunkten brauchen Sie Lastmanagement.
Brauche ich eine Genehmigung vom Netzbetreiber?
Bei 11-kW-Wallboxen ist eine Meldung an den Netzbetreiber Pflicht, eine Genehmigung aber nicht erforderlich. Ab 12 kW braucht es eine ausdrueckliche Genehmigung. Wir uebernehmen die Anmeldung bzw. das Genehmigungsverfahren als Teil der Installation. Sie muessen sich um nichts kuemmern.
Kann ich meine PV-Anlage zum Laden nutzen?
Ja – mit einer Wallbox, die mit dem PV-Wechselrichter oder einem Energiemanagement kommuniziert, koennen Sie das Fahrzeug bevorzugt mit selbst erzeugtem Solarstrom laden. Das nennt sich Ueberschussladung und ist die wirtschaftlich attraktivste Betriebsart. Wir richten das ein.
Wie funktioniert die THG-Quote bei Wallboxen?
Als Betreiber einer Wallbox koennen Sie die eingespeiste Ladeenergie als Treibhausgasminderungsquote zertifizieren lassen. Dafuer gibt es spezialisierte Anbieter, die den Prozess uebernehmen und Ihnen eine jaehrliche Auszahlung garantieren (aktuell 70-120 Euro). Die Wallbox muss dafuer nicht eichrechtskonform sein.
Welche Kosten kommen auf mich zu?
Eine private 11-kW-Wallbox liegt inklusive Montage typisch zwischen 1.500 und 2.500 Euro, je nach Modell und Installationsaufwand (Leitungslaenge zur Verteilung, Stemmarbeiten). Aktuelle Foerderprogramme koennen die Kosten reduzieren. Wir machen ein verbindliches Angebot nach Vor-Ort-Aufnahme, ohne versteckte Posten.
Was passiert nach Foerderwegfall mit der THG-Quote?
Die THG-Quote ist gesetzlich bis 2030 verbindlich geregelt, danach ist eine Verlaengerung wahrscheinlich, aber nicht garantiert. Die jaehrliche Auszahlungshoehe haengt vom Markt fuer THG-Zertifikate ab – langfristige Garantien gibt es nicht. Wir empfehlen, die THG-Quote als Bonus zu betrachten, nicht als Hauptbegruendung fuer die Wallbox.
