Photovoltaik vom Elektromeister aus Sinzheim.
Photovoltaik und Batteriespeicher mit ehrlicher Wirtschaftlichkeitsrechnung und vollständiger Netzbetreiber-Anmeldung. Eigene Energie, eigene Kontrolle.
Wir installieren PV-Anlagen für Eigenheime und Gewerbedächer, dimensionieren Batteriespeicher passend zum Verbrauchsprofil und ergänzen die Anlage bei Bedarf um Wallbox, Wärmepumpen-Einbindung und Energiemanagement. Vor jeder Planung steht eine ehrliche Wirtschaftlichkeitsrechnung – mit realistischen Erträgen auf Basis der Dachausrichtung und Verschattung, den aktuellen Stromgestehungskosten und einer nachvollziehbaren Amortisationsrechnung. Wir verschweigen weder Risiken noch Schwächen einer Anlagenkonfiguration – die Entscheidung trifft am Ende der Eigentümer mit vollständigen Informationen.
Photovoltaik.
Wir planen die Anlagengröße auf Basis Ihres tatsächlichen Stromverbrauchs (Jahres-Verbrauchsprofil aus den letzten 12 Monaten) und der nutzbaren Dachfläche. Modul- und Wechselrichter-Auswahl erfolgt nach technischen Kriterien (Wirkungsgrad, Produktgarantie, Leistungsgarantie, Verfügbarkeit der Ersatzteile, Insolvenz-Robustheit des Herstellers), nicht nach Marketing-Aussagen. Für Aufdach- und Indach-Montage haben wir entsprechende Unterkonstruktionen geprüft; auf Flachdächern arbeiten wir mit aerodynamischen Systemen ohne Dachdurchdringung, die durch Ballastierung statt durch Verschraubung gehalten werden. Die statische Eignung der Dachkonstruktion klären wir vorab – bei Unsicherheit holen wir ein Statik-Gutachten ein.
Batteriespeicher – auch zum Nachrüsten.
Ein Speicher rechnet sich nicht in jedem Fall – wir zeigen Ihnen vor dem Angebot, ab welcher Speichergröße der zusätzliche Eigenverbrauch den Speicherpreis tatsächlich amortisiert. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 4-5.000 kWh Jahresverbrauch liegt die wirtschaftliche Speichergröße meist zwischen 5 und 12 kWh – größere Speicher amortisieren sich seltener. Wir setzen ausschließlich LiFePO4-Speicher (Lithium-Eisenphosphat) ein, da diese eine deutlich höhere Zyklenzahl (typisch 6.000 bis 10.000 Vollzyklen) und Eigensicherheit als ältere Lithium-Chemien bieten. Eine integrierte Notstrom- oder Ersatzstromfunktion ist optional erhältlich; sie macht aus dem Speicher eine echte Versorgungssicherheit, kostet aber rund 10-20 Prozent Aufpreis.
Wechselrichter und Monitoring.
Der Wechselrichter ist das Herzstück der Anlage – wir setzen ausschließlich auf Geräte etablierter Hersteller mit langer Marktpräsenz (typisch SMA, Fronius, Kostal, Huawei) und einer Garantiezeit von mindestens 10 Jahren. Hybrid-Wechselrichter mit integrierter Speicheranbindung sind oft die wirtschaftlichste Lösung bei Neuanlagen mit Speicher. Bei Erweiterung einer bestehenden PV-Anlage um einen Speicher prüfen wir, ob ein AC-gekoppelter Speicher (eigener Wechselrichter, parallel zur bestehenden Anlage) oder ein DC-gekoppelter Speicher (Tausch des bestehenden Wechselrichters gegen Hybrid) wirtschaftlicher ist. Das Monitoring liefert Ihnen tägliche Ertragsdaten über Webportal oder App und meldet automatisch Störungen wie eingeschränkte Erzeugung einzelner Modulstrings.

Wallbox und PV-Überschussladung.
Wenn Sie zusätzlich eine Wallbox planen, können wir sie so in das System einbinden, dass das Elektrofahrzeug bevorzugt mit eigenem Solarstrom geladen wird (Überschussladung). Mehr Details zu Wallbox-Modellen, Lastmanagement und Förderprogrammen finden Sie auf unserer Wallboxen-Seite.
Anmeldung und Inbetriebnahme.
Die Anmeldung beim Netzbetreiber, die Eintragung im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur und das Anbringen der Inbetriebnahmebescheinigung sind Teil unserer Leistung – nicht separat berechnet, sondern Bestandteil der Auftragsabwicklung. Wir kümmern uns um die technische Anschlussanfrage (TAA) vor Baubeginn und die Fertigstellungsmeldung nach Inbetriebnahme. Auf Wunsch übernehmen wir auch die Kommunikation mit Förderstellen (KfW, BAFA, landesspezifische Programme), soweit aktuell verfügbare Förderungen für Ihr Projekt einschlägig sind. Wir informieren ehrlich darüber, wo eine Förderung den Aufwand nicht aufwiegt.
Energiemanagement.
Ein Energiemanagement-System (EMS) bringt PV, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe in eine gemeinsame Steuerung. Wir setzen anbieterunabhängige Lösungen ein (zum Beispiel openWB oder evcc für die Wallbox-Steuerung) oder herstellereigene EMS bei Hybrid-Wechselrichtern (etwa von SMA, Fronius oder Kostal), je nach Ausgangsdaten und Bedienpräferenz. Ziel ist immer, den Eigenverbrauchsanteil zu maximieren, ohne dass Sie die Anlage manuell steuern müssen – bei einem typischen Einfamilienhaus mit PV und Wärmepumpe sind Eigenverbrauchsquoten von 60-75 Prozent erreichbar.
Häufige Fragen zur Photovoltaik.
Wann rechnet sich eine Photovoltaikanlage?
Bei den aktuellen Strompreisen und Modulkosten amortisiert sich eine typische Hausanlage in 8 bis 12 Jahren – abhängig von Eigenverbrauchsanteil, Dachausrichtung und Verschattung. Eine ehrliche Wirtschaftlichkeitsrechnung machen wir vor jedem Angebot. Wir zeigen Ihnen, ab welcher Anlagengröße und Speicherausstattung der Mehrgewinn nicht mehr proportional steigt.
Brauche ich unbedingt einen Batteriespeicher?
Nein. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich, aber kostet pro kWh Speicherkapazität rund 500-900 Euro. Für Haushalte mit hohem Tagverbrauch (z. B. Home-Office, Wärmepumpe) rentiert sich ein Speicher oft. Bei Berufstätigen mit niedrigem Tagverbrauch ist die Frage genauer zu rechnen – wir machen das transparent und ohne Verkaufsdruck.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung 2026?
Die Vergütung wird regelmäßig angepasst – aktuelle Werte teilen wir Ihnen im Angebot mit. Wichtiger als die Einspeisevergütung ist heute der Eigenverbrauch: pro selbst genutzter kWh sparen Sie etwa 30-40 Cent (statt zugekaufter Strom), während die Einspeisevergütung nur einen Bruchteil davon liefert. Auslegung auf Eigenverbrauch hat Vorrang.
Was passiert mit der Anlage bei einem Stromausfall?
Eine Standard-PV-Anlage schaltet bei Netzausfall automatisch ab (Inselbetrieb-Verbot der Norm). Wer auch bei Stromausfall Versorgungssicherheit will, braucht einen Hybrid-Wechselrichter mit Notstrom- oder Ersatzstromfunktion – das ist ein Aufpreis von rund 10-20 Prozent gegenüber Standardanlagen, aber technisch sinnvoll, wenn Sie sensible Verbraucher haben.
Muss meine PV-Anlage gewartet werden?
Eine jährliche Sichtprüfung und alle vier Jahre eine elektrische Prüfung sind empfehlenswert – dadurch wird die volle Garantieleistung der Module und Wechselrichter sichergestellt und die Anlage liefert über die Lebensdauer maximalen Ertrag. Diese Wartungsleistungen übernimmt die LED Service mit dokumentiertem Protokoll.
